Seit dem 01.01.2007 sind bereits ca.
 
Menschen verhungert.

Der Hunger ist keine vorübergehende Erscheinung, sondern chronisch. 24.000 Menschen sterben täglich durch Hunger. Knapp 800 Millionen Menschen in der Dritten Welt leiden an Hunger und sind damit dauerhaft unter- oder mangelernährt. Wenn dann noch in einer Region Krieg, Dürre, Strukturanpassung oder Überschwemmungen dazukommen, balanciert man am Rande des Abgrunds. Der Hunger ist immer vorhanden, bis zur Hungerkatastrophe ist es dann nur ein kleiner Schritt, der durch an sich geringfügige Einschnitte eintreten kann. Die Ursachen von Hunger sind komplex, es liegt eben nicht an diesem Wirbelsturm oder jenem Ausbleiben von Regen: die Ausdehnung der Wüsten, Veränderungen des globalen Klimas, die Marginalisierung vieler Staaten in der globalisierten Weltwirtschaft, ein wachsender Bevölkerungsdruck, ungleiche Verteilung der Reichtümer, die Gleichgültigkeit oder Unfähigkeit einheimischer oder fremder Regierungen oder Eliten, die Übernutzung des ökologischen Raumes, fehlende Infrastruktur zum Transport von Nahrungsmitteln, die Folgen der Kriege und Konflikte, Ressourcenvergeudung durch Waffenkäufe und das Desinteresse der Weltöffentlichkeit spielen eine Rolle. All das trifft auf oft höchst fragile Gesellschaften, die nicht nur extrem arm sind - das Bruttosozialprodukt pro Kopf und Jahr liegt in Äthiopien bei rund 100 Euro - sondern auch über strukturell deformierte, krisenanfällige Ökonomien, die bei jedem Druck der Natur oder des Weltmarktes einbrechen können.


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